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Neue Lieblingsbücher unseres Teams

 

Owen Sheers: I saw  a man, DVA € 19,99

Ein Mann zieht nach dem Tod seiner Frau vom beschaulichen Wales nach London, wo er sich recht schnell mit einer benachbarten Familie anfreundet.

An einem heißen Sommertag betritt er deren Haus durch die offen stehende Hintertür und löst damit eine Reihe tragischer Ereignisse aus.

Man kann dieses Buch als Krimi lesen, was ihm aber nicht gerecht würde. Der Autor beleuchtet die Sogwirkung von Lügen und Geheimnissen

und fragt nach der Kausalität von Schuld. Die Geschichte macht eindrücklich deutlich, wie sich die Handlungen eines Individuums auf

Unbeteiligte auswirken können. Der Schluss des Romans ist gleichermaßen überraschend wie verstörend und lässt den Leser mit der Frage zurück: Wie viel an dieser Geschichte ist wahr oder gar autobiographisch?

(Rosa Wirtz)

 

Anna Jonuleit: Rabenfrauen, DTV € 14,90

Der neue Roman von Anja Jonuleit ist wieder mal flüssig geschrieben und lässt sich genaus so lesen.

Mehrere Handlungsstränge sind gekonnt miteinander verflochten. Das Thema ist erstklassig recherchiert und umgesetzt.

Wer immer schon mehr über die Hintergründe der Colonia Dignidad erfahren wollte, ohne gleich selbst nach Chile zu reisen,

der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Aber Vorsicht, es kommen heftige Szenen vor, die leider nicht der Fantasie der Autorin entspringen.

(Rosa Wirtz)

 

Édouard Louis: Das Ende von Eddy, Fischer TB € 9,99

Im Gegensatz zu Owen Sheers 'I saw a man' ist 'Das Ende von Eddy' zweifelsfrei autobiographisch.

Der noch ganz junge Autor (Jahrgang '92) erzählt darin mikt schonungsloser Offenheit von seiner Kindheit und Adoleszenz in der französischen Provinz.

Er stammt aus einfachsten Verhältnissen, das dörfliche Leben in der Picardie ist geprägt von Fremdenhass, Homophobie und Gewalt.

Mittlerweile lebt und studiert Édouard Louis in Paris. Wann konnte man einem Autor schon einmal aus vollstem Herzen zu seinem Ende gratulieren?!

(Rosa Wirtz)

 

Reinhold Neven DuMont: Mit Büchern und Autoren, Kiepenheuer & Witsch Vlg. € 19,99

Der Verleger Reinhold Neven DuMont erinnert sich an seine Jahre als Verleger des Kölner Kiepenheuer & Witsch Verlags (1969-2001). Das Buch ist durchgehend anregend geschrieben und voller Details, die sehr reizvoll sind für alle, die sich für Buchhandel, Verlagswesen und Kulturgeschichte interessieren. Es ist z.B. faszinierend zu erleben, wie Bücher, die vielen als Bestseller bekannt sind, entstanden sind und wie verschieden die Entstehungsgeschichten verliefen. Dabei erzählt der sympathische Verleger aber nicht nur von Erfolgen...

(Kirsten Pavlik)

 

Björn Kern: Das Beste,was wir tun können, ist nichts, Fischer TB € 9,99

Durch eine Leseprobe neugierig geworden, las ich das komplette Buch durch. Björn Kerns Konzept zur Rettung der Welt lautet "Nichts tun", und zwar in allen Lebensbereichen. "Nichts tun" bedeutet für ihn, schädliche Handlungen zu unterlassen. Das Symbol für seine neue Art zu leben ist die "Bank unterm Birnbaum", wo er im Zweifelsfall erst einmal sitzen bleibt und nichts tut. Das ehrlich und amüsant geschriebene Buch steckt voller Ideen, das eigene Leben stressfreier zu gestalten.

(Kirsten Pavlik)

 

Bettina Storks: Das Haus am Himmelsrand, Berlin Vlg. TB € 9,99

Einfühlsam und spannend erzählt Bettina Storks von der Krise einer traditionsreichen, badischen Uhrendynastie. Als Lizzy Tanner von ihrem geliebten Großvater an dessen Sterbebett aufgefordert wird "für Gerechtigkeit zu sorgen", ist sie zunächst ratlos. Gegen massive Widerstände der übrigen Familienmitglieder begibt sie sich auf eine anstrengende Spurensuche, die sie in der Familiengeschichte zurück in die 1930er Jahre führt. Beharrlich verfolgt sie ihr Ziel und wächst dabei über sich hinaus.

(Kirsten Pavlik)

 

Richard Russo: Diese gottverdammten Träume, DuMont Vlg. € 24,99

(Thomas Pavlik)

Richard Russo erzählt mit viel Wärme und Humor die Geschichte eines Mannes, der nicht der geworden ist, der er sein wollte, und zeigt das Leben in einer Kleinstadt mit all seinen Absonderlichkeiten. Für diesen Roman erhielt der Autor in den USA völlig zurecht den Pulitzer-Preis.

 

Pierre Jarawan: Am Ende bleiben die Zedern, Berlin Vlg. € 22,-

Samirs Eltern sind in den achtziger Jahren aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Als Samir 10 Jahre alt ist, verschwindet sein Vater spurlos. 20 Jahre später macht sich Samir auf, einerseits um seinen Vater im Libanon zu suchen, andererseits aber auch, um mit seinen Wurzeln ins Reine zu kommen und ein selbstbestimmtes Leben beginnen zu können. Pierre Jarawan erzählt virtuos eine sehr anrührende und interessante Geschichte.

(Thomas Pavlik)

 

Garry Disher: Bitter Wash Road, Unionsvlg. € 21,95

Constable Paul Hirschausen, genannt Hirsch, ist in die australische Einöde versetzt worden, nachdem er sich geweigert hatte, korrupte Kollegen und Vorgesetzte zu decken. Als in der Nähe von Tiverton, Hirschs Revier, eine Mädchenleiche gefunden wird und Fälle von Rassismus und Misshandlungen ans Tageslicht kommen, führen die Spuren, denen Hirsch folgt, wiederum u.a. zu seinen Kollegen, die ihn natürlich gerne loswerden wollen. Eine wunderbar entspannt und lakonisch erzählte und gleichzeitig fesselnde Geschichte.

(Thomas Pavlik)

 

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